DSL Lexikon
Bei der analogen Übertragungstechnik findet der Datentransfer über normale Kupferleitungen statt. Dabei werden analoge Signale in digitale Signale und umgekehrt umgewandelt. Für die Installation muss das analoge Modem nur mit dem PC und der Telefondose verbunden und die entsprechenden Treiber installiert werden.
Aufgrund ihrer geringen Übertragungsgeschwindigkeit mit 7 KB pro Sekunde kann es mit analogen Modems einige Sekunden dauern, bis sich eine Seite vollständig aufgebaut hat. Grund: Internetseiten haben mittlerweile Größen von 20 KB und mehr. Weiterer Nachteil: bei der analogen Variante gibt es nur eine Leitung. Hat sich das Modem im Internet eingewählt, kann nicht gleichzeitig auf der gleichen Leitung telefoniert werden.
- DSL
- DSL-Splitter
- DSL-Modem
- WLAN-Router
- DSL-Router
- Firewall
- ISDN
- DSL-Flatrate
- DSL-Telefonie
- Download- und Content-Tarife
- DSL-Volumentarife
- DSL-Zeittarife
- Triple Play
- Letzte Meile
DSL
DSL-Splitter
Der Anschluss des DSL-Splitters ist der erste Schritt beim Einrichten von DSL. Er fungiert als Frequenzweiche, indem er die Telefonsignale von den DSL-Signalen trennt. Der Splitter wird in die Telefondose (TAE-Abschlussdose) eingesteckt. An den DSL-Splitter wird zum einen das Telefon oder die Telefonanlage angeschlossen. Zum anderen wird die DSL-Hardware an den Splitter angeschlossen. Bei der Bestellung eines DSL-Paketes ist ein Splitter in der Regel bei allen DSL-Anbietern inklusive.DSL-Modem
Das DSL-Modem ist ein Endgerät, das den PC mit dem Internet verbindet. Es wird direkt mit dem DSL-Splitter verbunden und per USB- oder Netzwerkkabel (LAN-Kabel) an den PC angeschlossen. Mit einem USB-Anschluss wird das DSL-Modem vom Betriebssystem erkannt und automatisch installiert. Neben den externen Geräten gibt es auch DSL-Modems mit Ethernet-Anschluss (LAN-Anschluss). Hierfür ist ein Netzwerk-Anschluss am Computer erforderlich. Falls dieser nicht vorhanden ist, muss eine Netzwerkkarte eingebaut werden. Moderne Rechner und Notebooks sind in der Regel von vornherein voll netzwerkfähig.WLAN-Router
Bei dem WLAN-Router ist das DSL-Modem bereits integriert. Der Zugang ins Internet erfolgt über ein drahtloses Netzwerk (Wireless Local Area Network, WLAN). Auf diese Weise können mit dem DSL-Anschluss auch mehrere Rechner online sein.Der Router wird direkt mit dem DSL-Splitter verbunden. Der Datentransfer zum Computer erfolgt via Funknetz oder Netzwerk-Kabel. Für PCs oder Laptops, die noch nicht drahtlos netzwerkfähig sind, gibt es Funkadapter (WLAN-Sticks), die in die USB-Buchse des PCs angebracht werden.
Zum Schutz vor dem Zugriff Unberechtigter auf das Funknetzwerk sollte der WLAN-Router nach Sicherheits-Standards wie eine integrierte Firewall und Verschlüsselungsfunktionen ausgesucht werden.
DSL-Router
Der DSL-Router beinhaltet das DSL-Modem. Durch den DSL-Router kann der Benutzer mehrere Computer mit dem DSL-Anschluss per Netzwerkkabel verbinden und nutzen.Der Router wird unmittelbar mit dem DSL-Splitter verbunden und mit einem Netzwerkkabel an die Rechner angeschlossen. Die Rechner müssen hierfür mit einem Netzwerkanschluss bzw. einer Netzwerkkarte ausgestattet sein. Moderne Computer und Laptops sind in der Regel von vornherein netzwerkfähig.
Der DSL-Router sollte über Sicherheitsfunktionen wie z. B. eine integrierte Firewall verfügen. So können unerwünschte Zugriffe aus dem Internet auf das Netzwerk ausgeschlossen werden.
Firewall
Eine Firewall („Brandschutzmauer“) ist eine digitale Schutzmauer, die zwischen Internet und dem lokalen Netzwerk geschaltet ist. Sie schirmt das Netzwerk vor unerlaubten Zugriffen aus dem Internet (Viren, Würmer, Phishing, Hacker oder Trojaner) ab. Anhand von durch den Nutzer bestimmten Regeln lässt sie nur diejenigen Datenpakete passieren, die sie als ungefährlich einordnet. Hierfür überprüft die Firewall Absenderadresse, Empfängeradresse, Protokoll, Port und Inhalt.Stuft die Firewall ein Datenpaket, das in das Netzwerk möchte, als gefährlich ein, macht sie den Anwender darauf aufmerksam. Dieser kann per Mouse-Klick entscheiden, ob er die verdächtigen Daten zulässt oder nicht.
ISDN
Die Abkürzung ISDN steht für „Integrated Services Digital Network“ (Dienste-integrierendes digitales Netz). Ein ISDN-Anschluss mit einer Übertragungsrate von 64 Kbit verfügt im Gegensatz zum analogen Anschluss über zwei Leitungen. Somit ist es möglich, online zu sein und gleichzeitig zu telefonieren. Die Übertragungsrate eines ISDN-Modems ist doppelt so schnell wie ein analoges Modem.Für eine schnellere ISDN-Variante kann der Benutzer einen zweiten Kanal dazu schalten. Die Übertragungsrate wird somit doppelt so schnell. Allerdings entfällt damit die Möglichkeit im Internet und gleichzeitig telefonisch erreichbar zu sein. Darüber hinaus sind die Kosten höher, da zwei Leitungen angerechnet werden.


